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St. Martin - Bavenstedt

 

Gemeindeausflug nach Wrisbergholzen
am 27.September 2003

Schon der erste Blick zeigte es: wir sind wirklich im schönsten Dorf Niedersachsens angekommen.
1735 wurde dieses Haus als eine Manufaktur für Faiencen vom damaligen Grafen gebaut.


Eine kundige Führung gab Einblicke in die Geschichte der Faiencenherstellung.


Ein Brennofen, der über zwei Stockwerke reichte, stand hier einst. Das Brennen damals war eine hohe Kunst - gab es doch weder Thermometer noch Computersteuerung.

Leider kann man heute nur noch die Fundamente betrachten.

Im Keller wurde der Ton gelagert - durch die Rinne im Fußboden floss Wasser und hielt den Ton frisch.


So richtig gemütlich ist dieser Ort aber nicht - deswegen lieber wieder an die frische Luft in den Schlosspark!

Herr Kleszewski versteht es, die Gruppe durch das Reißen von höfischen Possen zu unterhalten.

Und dann sind wir endlich im sagenumwobenen Fliesenzimmer - einmalig in der Welt und lange Zeit völlig rätselhaft. Wir die Menschen damlas auf die Idee kamen, sich ein Zimmer so mit Fliesen vollzukleben. Doch die Erklärung ist dann recht einfach: Fliegen! Fliegen meiden die Farbe blau. Deswegen hat man sich das Speisezimmer mit blauen Fliesen zugeklebt.

Toll ist es trotz dieser simplen Erklärung. Vor allem war der geistesgeschichtliche Hintergrund interessant. Die Sprüche auf den Fliesen geben das Gedankengut der frühen Aufklärung wieder.

Zum Schluss ein weiterer Höhepunkt: der Schlosspark.
Lange Zeit lag er in einem Dornröschenschlaf, bis kundige Landschaftsgärtner seine verbrogenen Schönheiten entdeckten und wieder sichtbar machten.

Alles in allem stand der Tag unter dem Motto: Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah!

 

 


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