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Reformation braucht Kommunikation
Gottesdienst am Reformationstag im Druckhaus Köhler in Harsum

Über 100 Besuchende waren in die große Halle im Druckhaus Köhler gekommen - ein für einen Gottesdienst doch recht ungewöhnlicher Ort. Pastor Bartels erklärt, dass die Idee für diesen Gottesdienst mit den Zusammenhängen von Reformation und der Erfindung des Buchdruckes zu tun hat.

In Mitten von Druckmaschinen wurde gesungen und gebetet.

Pastor Uhlmann eröffnet den Gottesdienst mit dem Psalm des Reformationstages.

Vom MAK hatten Carolin, Talea, Marlen und Janine zusammen mit Jonas den Besuchenden den Weg zum Gottesdienst gewiesen. Jetzt singen sie kräftig mit.

Als Johannes Gutenberg verkleidet nimmt Pastor Bartels die Anwesenden mit auf eine Zeitreise in die Geschichte der Kommunikation. Hier werden gerade die 10 Gebote von Pastor Heinzel dem Steinmetz diktiert, der sie in eine Steintafel meißelt.

Frau Talleur verliest die 10 Gebote.

In der Schreibwerkstatt erklärt Pastorin Baltruweit als Evangelist Lukas, warum er die Geschichten von Jesus Christus zu einem Buch zusammengestellt und aufgeschrieben hat. Papyrus ist leichter als Stein - das Wort Gottes kann damit in aller Welt verbreitet werden.

Frau Hölter liest den Anfang des Lukasevangeliums.

Johannes Gutenberg stellt seine Erfindung vor. 60 Jahre nach ihm werden die Ideen Martin Luthers durch den Buchdruck rasant schnell in ganz Deutschland bekannt. Die Bibel kann von vielen Menschen gelesen werden. Bildung kann breite Schichten der Bevölkerung erreichen. Die Macht des Wissens ist nicht mehr in der Hand von wenigen. Ein Quantensprung in der Geschichte der Kommunikation.

Herr Friese verliest den Text, in dem Martin Luther seine reformatorische Erkenntnis beschreibt.

Vikarin Sandra Bils zeigt, wie die Entwicklung der Kommunikation durch das Internet revolutioniert wurde.

Anhand von Beispielen führt sie vor, welche Möglichkeiten in diesem neuen Medium stecken.

In einem Grußwort sagt Frau Köhler, dass dieser Gottesdienst an einer Arbeitsstätte etwas ganz Besonderes für sie sei. Gebet und Arbeit gehören schließlich zusammen.

Nach dem Gottesdienst wird erst einmal für das leibliche Wohl gesorgt.

Dann kann man noch einmal die Stationen der Zeitreise besichtigen. Hier erläutert Herr Stemme, wie das mit dem Meißeln geht. Für einen Buchstaben braucht er nur ungefähr drei Minuten - unglaublich!

Als Pastor kennen wir Marietta Böhrig schon vom Lichterfest - hier macht sie auch als Druckerin eine gute Figur. Unter der Anleitung von Herrn Schlawer, der die Druckerpresse aus Eschede angeliefert und aufgebaut hatte, konnte man sich hier selbst eine Bibelseite mit dem Psalm 23 ausdrucken.

Die Gelegenheit zum Wiedersehen auf der Ebene der Kirchenregion wurde von vielen gut genutzt.

Hier also wird die schöne "HALKOAZ" gedruckt - spannend, das einmal aus nächster Nähe beobachten zu können.

Viele waren von dem Gottesdienst sehr angetan. Das hat ganz gewiss auch an der guten Atmosphäre im Druckhaus Köhler gelegen. Wir bedanken uns noch einmal bei Ehepaar Köhler und den Mitarbeitenden für die Freundlichkeit und Herzlichkeit, mit der sie uns bei diesem Gottesdienst unterstützt haben.

 


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