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Erstes Harsumer KonfirmandInnen - Wochenende

27 Konfirmandinnen und Konfirmanden haben sich am letzten Wochenende zu ihrem ersten Unterrichtsblock getroffen. Thematisch ging es um "Gemeinde und Gemeinschaft" - um das Leben in unserer Kirchengemeinde. Leben findet in Räumen statt - deswegen sollten zunächst Gemeindehaus und Kirche erkundet werden. Das erwies sich als schwierig, denn die Hausschlüssel lagen in einem "Säureteich" und drohten zu versinken. Einzig mit einem Bergseil als Hilfe mussten mutige Konfis die Schlüssel aus dem Teich retten.

Einer klettert aber alle halten - nur durch Kooperation kann die Aufgabe gelöst werden. Im Leben der Kirchengemeinde ist das nicht anders- auch da sind alle aufeinander angewiesen, wenn Aktionen klappen sollen.

Nachdem der Schlüüsel glücklich gerettet war, kam der nächste Schreck: statt eines aufgeräumten Gemeinderaums gab es nur ein Stuhltischchaos. Linda und Katharina - die Mitarbeiterinnen - warten auf die Konfis, um mit ihenen zusammen den Raum so zu gestalten, wie es sinnvoll und schön ist.

Ist ihnen auch gut gelungen - alle haben Platz und können zusammen arbeiten.

Derweil in der Kirche: Für die Konfirmandinnen und Konfirmanden normalerweise ein Ort des Zwangs ("Wir müssen zum Gottesdienst!"). Jetzt aber auch mal ein Ort, an dem etwas erlebt werden kann. Zunächst ein vorsichtiges Hineintasten in den Raum an einem Seil mit verbundenen Augen - dann Spass auf dem Rollbrett: die Kirche sehen aus einem ganz anderen Blickwinkel.

Nach der Luftgitarre jetzt neu: das Luftlenkrad!

Abendbrot im Kindergarten - viele Konfis sind selbst einmal dorthin gegangen.

Gruppenarbeit am Samstag: Welche Veranstaltungen gibt eigentlich in unserer Gemeinde? Wie sieht unser Gemeindeleben aus?

Die Jugendlichen entwickeln einen Fragebogen. Welche Veranstaltungen gibt es? Wie finden Sie sie? Welche Angebote sollte es noch geben? Wovon lebt eigentlich eine Kirchengemeinde - was braucht man unbedingt?

Mittagspause im Kirchenraum - mitgebrachte Musik hören und in den Bänken ein wenig ausruhen. Nur ganz hartgesottene spielen draußen im Nieselregen Volleyball.

Am Nachmittag gingen die Konfis durch das Dorf und haben an Haustüren geklingelt und ca. 45 Mitglieder unserer Kirchengemeinde interviewt. Anschließend wurden die Fragebögen ausgewertet.

An der Wand sieht man die Ergebnisse der Arbeitsgruppe "Raumverschönerung" - keine Angst, ist nicht direkt auf die Wand gemalt, sondern nur auf Papier.

Zum Abschluss dann: Gespräch mit dem Kirchenvorstand bzw. mit den Jugendbeauftragten des KV - Frau Horn und Herrn Peche. Zunächst haben die Konfis die Ergebnisse ihrer Befragung vorgestellt. Dann gab es eine Gesprächsrunde, in der es hauptsächlich um die Frage ging, warum immer sonntags mitten in der Nacht Gotesdienst gefeiert wird.

Im Gottesdienst am Sonntagmorgen haben die Konfirmandinnen und Konfirmanden der ganzen Gemeinde ihre Befragungsergebnisse vorgestellt. Jede der acht Interviewgruppen hat auch noch einen Satz dazu gesagt, wie sie die Befragung erlebt haben. In den meisten Fällen sind sie freundlich aufgenommen worden - es gab aber auch ab und zu etwas Unfreundlichkeit.

Ausdrücklich wurde im Gottesdienst Katharina und Linda für ihren Einsatz bei diesem Konfi-Wochenende gedankt - der lautstarke Applaus zeigte, dass sie bei den Konfis einen "Stein im Brett" haben - wie man so schön sagt.

Das nächste Konfi-Wochenende ist vom 15.-17.Februar 2002.

 

 


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