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St. Andreas - Harsum
St. Martin - Bavenstedt

Die Erschaffung der Gemeinde
Die Konfirmanden haben am letzten Wochenende einen
Bericht über die Erschaffung der Gemeine gemalt und geschrieben:

Am Anfang waren die evangelischen Christen in Harsum wenige. Sie fühlten sich fremd.
Und Gott sprach: ich will ihnen eine Kirche geben, damit sie ein Zuhause haben.
Und Gott schuf die St. Andreas Kirche und setzte sie in einen schönen Garten mit großen Bäumen. Und vor der Kirche grub er einen großen Teich.
Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag. Und Gott sah, dass alles gut war.

Und Gott sprach: ich will ihnen einen Ort schaffen, an dem sie zusammenkommen können um Kaffee zu trinken und miteinander zu reden. Einen Ort, an dem die jungen Menschen sich treffen können, um zu spielen und Spaß zu haben.
Und Gott schuf das Gemeindehaus mit einem Saal und einer großen Küche, mit einem Jugendkeller und einem Kicker im Flur.
Da ward aus Abend und Morgen der zweite Tag. Und Gott sah, dass es gut war.

Und die Menschen waren fruchtbar und mehrten sich. Und Gott sah, dass viele kleine Kinder geboren wurden. Und er sprach: ich will den Kindern einen Ort geben, an dem sie gut aufgehoben sind, an dem sie spielen und lernen können und Freundschaften schließen.
Und Gott schuf Kindergarten und Kinderkrippe und schickte Erzieherinnen, die sich liebevoll um die Kleinen kümmerten.
Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag. Und Gott sah, dass es gut war.

Und die Kleinen wuchsen heran und wurden Jugendliche, die auf der Suche nach ihrem Weg durchs Leben waren. Und Gott sprach: ich will ihnen eine Zeit geben, in der sie gemeinsam etwas von mir kennen lernen sollen. Eine Zeit, in die sie eine Beziehung zu mir finden sollen.
Und Gott schuf den Konfirmandenunterricht mit seinen Wochenenden und Wochenstunden, mit seiner Freizeit und dem Fest der Konfirmation.
Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag. Und Gott sah, dass es gut war.

Und Gott sah, dass die Jugendlichen immer mehr Zeit mit ihrem Computer verbringen. Und er sprach: es ist nicht gut, dass die Jugendlichen allein ist. Ich will ihnen eine Gemeinschaft geben, in der sie ihre Zeit sinnvoll gestalten können. In der sie Spaß haben, weil das herausgefordert wird, was in ihnen steckt.
Und Gott schuf den Mitarbeiterkreis und die Churchy Heroe Tage und er schickte sie einmal im Jahr auf Sommerfreizeit, um ihnen ganz besondere Erlebnisse und Herausforderungen zu bieten.
Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag. Und Gott sah, dass es gut war.

Und Gott sah, dass die älteren Menschen immer mehr Zeit vor ihrem Fernseher verbringen.
Und er sprach: es ist nicht gut, dass ältere Menschen allein sind. Ich will ihnen eine Gemeinschaft geben, die sie aus den vier Wänden herauslockt und sie noch etwas erleben lässt.
Und Gott sandte Vertrauensfrauen, die die Senioren besuchten. Er schuf den Seniorengeburtstagskaffee, damit sie einander begegnen können. Und er ließ Busse vorfahren und machte gemeinsam mit ihnen Auflüge in die Gegend.
Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag. Und Gott sah, dass es gut war.

Und Gott sah, dass die Menschen keine Ruhe finden. Wenn sie nicht arbeiten müssen, fahren sie zu allerlei Wettkämpfen oder drängeln sich einkaufend durch die Fußgängerzonen. Und er sprach: sie sollen einen Ort und eine Zeit haben, wo sie nichts tun müssen. Wo ihre Seele ausruhen darf, wo sie singen und feiern können.
Und Gott schuf den Gottesdienst am Sonntag als einen Ort, an dem sich die Gemeinde versammelt und sich stärken lässt. Und den Kindergottesdienst für die Kleinen in der Gemeinde, ohne die bekanntlich gar nichts geht.
Da ward aus Abend und Morgen der siebte Tag. Und Gott sah, dass es gut war.

 

 

 

 


Ev.-luth. Kirchengemeinden St.Andreas & St.Martin
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