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Sommerfreizeit Narbonne Plage 2011
Bilder und Bericht von Hannah und Clara

Wir begannen die Freizeit in der Bettrumer Kirche, wo wir eine Andacht feierten. Danach verabschiedeten wir uns von unseren Eltern und stiegen in den Reisebus. Einer unser Lieblingsbetreuer (Liebe Grüße an Simon!:) ) versorgte uns mit wichtigen und weniger wichtigen Infos unter anderem wir lernten ein neues Tier kennen: Auf Deutsch übersetzt heißt er „Grotter“, eine Art Otter, mit regenbogenfarbenem Fell, zwei Zahnreihen, der in Grotten lebt, nur schwarzweiß sehen kann und am liebsten weiße Bisonratten isst (deshalb sollte man, falls man ihm begegnen sollte, nichts weißes tragen, da man dann für Futter gehalten und von dem Grotter angegriffen werden könnte.).

Am nächsten Morgen hatten wir höchstens zwei Stunden geschlafen, waren natürlich dementsprechend gelaunt und jedes Mal, als Simon wieder das Mikro ergriff, ging ein entnervtes Seufzen durch den Bus.

Da wir zweieinhalb Stunden zu früh ankamen, mussten wir noch warten, bis die andere Gruppe die Zelte geräumt hatte. Wir gingen zur angrenzenden Lagune und danach an den Strand, wo wir einige Spiele spielten, um die anderen etwas besser kennen zu lernen.

Nach einigen Stunden konnten wir dann in die Zelte. Nachdem wir uns „häuslich“ - in diesem Fall eher zeltlich - eingerichtet hatten, gingen wir ans Meer um zu baden. Am Abend gab es dann das erste französische 4-Gängemenü unseres Chefkochs Monsieur Bartels und seiner Assistentin Vivi.

Zur kurzen Erklärung: Ein französisches 4-Gängemenü besteht aus der Vorspeise (l'Entree), der Hauptspeise (la plat principal), einer Käseplatte (du fromage) und dem Nachtisch (leider wussten wir nicht, was es auf Französisch heißt…).

Am nächsten Morgen wurden wir um viertel nach acht vom Weckdienst geweckt und um halb neun gab es Frühstück.

Um viertel vor zehn feierten wir dann die Morgenandacht und arbeiteten danach in Kleingruppen zu fünft bzw. sechst zur Geschichte des Jakobs. Nach dem Mittagessen hatten wir bis fünfzehn Uhr Freizeit und gingen danach an den Strand.

Am Abend ging um halb zwölf dann zum ersten Mal „Radio Narbonne-Plage“ auf Sendung, mit einem Hörspiel zu: Jakob.

Die nächsten Tage war es ziemlich warm, was manche fast zur Weißglut trieb (im wahrsten Sinne des Wortes).

 

 

Am Samstag fuhren wir nach Narbonne. Nach einigen Schwierigkeiten mit der Busfahrt – es passten nicht alle in den Bus – kamen doch noch alle an. In Narbonne war ein Weinfest und ein Festumzug zog durch die Stadt. Vor dem großen Markt wurden einige traditionelle Tänze aufgeführt.

Wir versuchten uns mit mehr oder weniger guten Französischkenntnissen durchzuschlagen, was uns größtenteils auch gelang, nur ab und zu stiegen wir dann doch aufs Englische um…

Uns allen sind die übermäßig hohen Preise aufgefallen. Dort kostete eine Kugel Eis zwei Euro (hätten wir das geahnt, hätten manche von uns wohl mehr Geld mitgenommen…)!

 

 

Am Abend gab es dann einen ziemlich starken Regenfall, der die meisten unserer Zelte unter Wasser setzte.

Einige Tage später fuhren wir in die große Festungsstadt Carcassonne. Wir konnten an einer Führung der Freizeitleitung teilnehmen oder uns frei in der Stadt bewegen, solange wir zu Dritt waren.

Carcassonne ist eine der wenigen Städte, die noch aus der Zeit des Mittelalters komplett erhalten ist. Dort war unter anderem auch der Sitz des Inquisitionsgerichts. Im Mittelalter verfolgten die römischen Christen alle die nach ihrer Ansicht nach nicht „richtig“ glaubten. Allerdings reichte es irgendwann, nur von einem seiner Nachbarn des Falschglaubens bezichtigt zu werden. Unter Folter wurde dann ein Geständnis „erzwungen“.

Alle fanden die Stadt äußerst beeindruckend. Und wie sagte Axel doch so schön?

„Ein bisschen Weiterbildung außerhalb der Schule kann auch nicht schaden.“

 

Zwei Tage später machten wir dann eine Tageswanderung zum „Magischen Auge“. Das ist ein wunderschöner, kleiner Süßwassersee, der zur Hälfte von Klippen umgeben ist, ansonsten aber in einer Art Wäldchen liegt.

Die Wanderung empfanden fast alle als sehr anstrengend, obwohl sie doch NUR 18 Kilometer (hin und zurück) lang war. Allerdings wollten einige noch ein bisschen weiterwandern, was für die anderen eher unverständlich war…

Bei fast allen konnte man sehen, dass das, was wir bereits einige Tage vorher festgestellt hatten, nämlich das Hitze bekloppt macht, zutrifft. Den Rest des Tages hatten wir dann – zum Glück – Freizeit. Denn niemand, nicht einmal unsere Betreuer, hätte noch Lust auf irgendein Programm gehabt.

Am vorletzten Abend fand dann ein „Mottoabend“ statt, den einige der Teilnehmer organisiert hatten. Wir wurden in Gruppen eingeteilt und jede bekam ein Motto zugeteilt. Es gab unter anderem Geschlechtertausch, Hippies, Penner, Glamour und Freaks. Es wurden Spiele gespielt und am Ende des Abends gab es eine Siegergruppe, die „ein Foto bekam“.

Am nächsten Abend war dann der letzte volle Tag im Camp gekommen. Am Abend machten wir eine Abschlussdisko.

Dann war der Tag der Abreise gekommen. Wir machten unsere Zelte sauber, räumten unsere Koffer aus und gingen ein letztes Mal an den Strand und ins Mittelmeer.

Am Abend stiegen wir dann in den Reisebus und machten uns nach dreizehn Tagen auf den Weg zurück nach Deutschland, wo wir dann unsere Eltern in den Arm nehmen konnten.


Das Leitungs-, Mitarbeits- und Küchenteam

 

 

 

 

 

 


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